ModellbauerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe, Holz, Gebäudetechnik
Ausbildungsform: Lehre
∅ Einstiegsgehalt: € 1.550,- bis € 2.160,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

ModellbauerInnen stellen Werkstückmodelle nach Vorgabe von Werks- und Konstruktionszeichnungen aus Holz, Kunststoff oder Metall her. Werkstückmodelle sind für die Anfertigung von Gussformen erforderlich (vor allem Gussformen für Metall- und Kunststoffguss). Dabei wenden sie alle gängigen Bearbeitungsverfahren wie Sägen, Feilen, Schleifen, Bohren, Drehen und Fräsen an. Je nach Verwendungszweck des Modells müssen auch Oberflächen poliert oder mit Schutzschichten überzogen werden. Um die heute verlangte Präzision liefern zu können, verwenden ModellbauerInnen computergesteuerter Maschinen. Mit speziellen Messgeräten kontrollieren sie die Maße und überprüfen die Gießereimodelle auf ihre Funktionsfähigkeit.

Bei der Anfertigung einer Sandgussform betten sie das Werkstückmodell in Formsand ein; sie nehmen das Modell nach dem Feststampfen des Sandes wieder heraus. In den zurück bleibenden Hohlraum gießen sie das geschmolzene Metall ein. Die erzeugten Modelle sind z.B. für die Herstellung von Maschinen- und Motorenteilen, Turbinenteilen oder Kunststoffprodukten erforderlich.

Da Modelle nicht in einem Stück gefertigt werden können, stellen die ModellbauerInnen meist einzelne Modellteile her und montieren sie zusammen. Weiters warten und reparieren sie Modelle, die durch häufigen Gebrauch in der Formerei abgenützt wurden.

Bei der Auftragsübernahme erhalten die ModellbauerInnen eine Werkstückzeichnung mit den technischen Angaben und den genauen Maßen des zu bauenden Modells. Anhand dieser Zeichnung planen sie den Aufbau und die bestmögliche Aufteilung des Modells. Sie wählen aus dem Lager die nötigen Rohmaterialteile aus (verschiedene Holzarten, Metalle oder Kunststoffe) und zeichnen mit Anreißwerkzeugen die Bearbeitungsmaße an. Dabei berücksichtigen sie das sogenannte Schwindmaß, da sich das später in die Form eingegossene flüssige Metall beim Erkalten zusammenzieht. Hierauf bearbeiten sie die Rohteile mit verschiedenen Bearbeitungsmaschinen (z.B. Drehmaschine, Bohr-, Hobel-, Fräs-, Schleifmaschine, computergesteuerte CNC-Maschinen - computer numeric control) und bringen sie auf das erforderliche Maß. Mit Fräs- und Bohrmaschinen arbeiten sie die vorgesehenen Vertiefungen heraus. Schließlich glätten sie die Oberfläche mit einer Schleifmaschine, überprüfen die Maße der Modellteile und korrigieren diese nötigenfalls, indem sie sie mit speziellen Feilen nach bearbeiten oder mit speziellen Kitten Kanten und Rundungen auftragen.

Sind in den Guss-Stücken Hohlräume vorgesehen, fertigen die ModellbauerInnen "Kerne" an, die den Hohlraum darstellen (der verbleibende Zwischenraum zwischen Kern und Form bildet später die Wandstärke des Guss-Stückes). Sie versehen die Modellteile mit den erforderlichen Einguss- und Entlüftungstrichtern und passen diese sodann mit Stiften und Schrauben genau zusammen. Anschließend schrauben sie das fertige Modelle auf einer Formplatte fest, schleifen und polieren es nochmals und lackieren es abschließend mit verschiedenen Speziallacken, um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und die Oberfläche zu glätten. Sie kennzeichnen die Modelle auch mit Kennfarben, die den Gusswerkstoff anzeigen.

Neben Holz- und Metallmodellen fertigen ModellbauerInnen auch Kunststoffmodelle an. Dabei machen sie vom Urmodell aus Holz einen Kunststoffabguss (Negativ), aus dem dann durch nochmaliges Abgießen Modelle (Positive) entstehen. Weiters stellen sie Modelle aus Kunstschaumstoff durch Abgießen vom Negativ her. Diese verbleiben später als "verlorene Modelle" in der Gussform, da beim Eingießen des flüssigen Metalls der Schaumstoff verdampft. Daneben fertigen die ModellbauerInnen mitunter Modelle aus Gips für Probeabgüsse bzw. für geringe Auflagen eines Werkstückes an.

ModellbauerInnen stellen Werkstückmodelle nach Vorgabe von Werks- und Konstruktionszeichnungen aus Holz, Kunststoff oder Metall her. Werkstückmodelle sind für die Anfertigung von Gussformen erforderlich (vor allem Gussformen für Metall- und Kunststoffguss). Dabei wenden sie alle gängigen Bearbeitungsverfahren wie Sägen, Feilen, Schleifen, Bohren, Drehen und Fräsen an. Je nach Verwendungszweck des Modells müssen auch Oberflächen poliert oder mit Schutzschichten überzogen werden. Um die heute verlangte Präzision liefern zu können, verwenden ModellbauerInnen computergesteuerter Maschinen. Mit speziellen Messgeräten kontrollieren sie die Maße und überprüfen die Gießereimodelle auf ihre Funktionsfähigkeit.

Bei der Anfertigung einer Sandgussform betten sie das Werkstückmodell in Formsand ein; sie nehmen das Modell nach dem Feststampfen des Sandes wieder heraus. In den zurück bleibenden Hohlraum gießen sie das geschmolzene Metall ein. Die erzeugten Modelle sind z.B. für die Herstellung von Maschinen- und Motorenteilen, Turbinenteilen oder Kunststoffprodukten erforderlich.

Da Modelle nicht in einem Stück gefertigt werden können, stellen die ModellbauerInnen meist einzelne Modellteile her und montieren sie zusammen. Weiters warten und reparieren sie Modelle, die durch häufigen Gebrauch in der Formerei abgenützt wurden.

Bei der Auftragsübernahme erhalten die ModellbauerInnen eine Werkstückzeichnung mit den technischen Angaben und den genauen Maßen des zu bauenden Modells. Anhand dieser Zeichnung planen sie den Aufbau und die bestmögliche Aufteilung des Modells. Sie wählen aus dem Lager die nötigen Rohmaterialteile aus (verschiedene Holzarten, Metalle oder Kunststoffe) und zeichnen mit Anreißwerkzeugen die Bearbeitungsmaße an. Dabei berücksichtigen sie das sogenannte Schwindmaß, da sich das später in die Form eingegossene flüssige Metall beim Erkalten zusammenzieht. Hierauf bearbeiten sie die Rohteile mit verschiedenen Bearbeitungsmaschinen (z.B. Drehmaschine, Bohr-, Hobel-, Fräs-, Schleifmaschine, computergesteuerte CNC-Maschinen - computer numeric control) und bringen sie auf das erforderliche Maß. Mit Fräs- und Bohrmaschinen arbeiten sie die vorgesehenen Vertiefungen heraus. Schließlich glätten sie die Oberfläche mit einer Schleifmaschine, überprüfen …

  • Mechanisches Abgreifen oder Vermessen von Konturen und komplexen Geometrien ist sehr zeit- und kostenaufwändig. Das 3D-Scanning hingegen ermöglicht ein schnelles und flexibles Digitalisieren der Abmessungen von Modellen, Werkzeugen, Prototypen und vielen anderen beliebig geformten Gegenständen in kurzer Zeit und unabhängig von der Werkstoffart. Als berührungsloses Verfahren eignet sich 3D-Scanning insbesondere auch bei sehr berührungsempfindlichen Oberflächen. Der Inhalt: • 3D-Vermessung Anwendungsbeispiele • Einsatz des Scanners am Beispielobjekt • Einschulung von Laserscanning (Hardware) FARO Scanner • Grundlagen des Laserscanning • Grundlagen der Punktwolkenauswertung gerechnete Projektdaten • Hinweise zum Scannen (Scanner-Einstellungen, Auflösung, Qualität) • Aufzeigen von Besonderheiten (Detail-Scans) • Flächenrückführung (NURBS, CAD, etc.) • Erstellen der CAD-Daten • Übernahme in ein CAD-System • Rationelles Scannen von Räumen, Hallen und ganzen Gebäuden in Farbe bzw. in schwarz-weiß • Den Umgang mit der Scannersoftware „SCENE“ erlernen um einzelne Scans auszurichten und zu nivelieren. • Die Grundfunktionen von “SCALYPSO“ kennenlernen, um Schnitte von Räumen, Stiegenhäusern bzw. ganze Gebäude direkt in die aktuelle AutoCAD Zeichnung zu übertragen. • Rationelle Behandlung der importierten Punkte innerhalb der Zeichnung. Erstellen von Räumen auf Basis der Punkte. • Rationelle Behandlung der importierten Punkte innerhalb der Zeichnung. Erstellen von Räumen auf Basis der Punkte. • Flächenrückführung (NURBS, CAD, etc.) • Erstellen der CAD-Daten • Arbeiten mit Scannerzubehör (Referenzmarken, Adapter, Kombination mit Totalstation) • theoretische Grundlagen für das Vermessen im dreidimensionalen Raum • Überführung der Daten (Vorbereitung für FARO Scene) • Schulungen in Punktwolken Software (FARO Scene, Trimble Scene, u. v. m.) o Anlegen eines Projektes o Import der Scandaten o Verschiedene Möglichkeiten der Registrierung o Aufzeigen von Kontrollmöglichkeiten o Messungen in der Punktwolke o Datenexport in Ihr CAD-System o Anlegen und Arbeiten mit der Clipping-Box
    Ziele:
    Dieser Kurs bereitet die Teilnehmer auf das Arbeiten mit 3 D Laserscannern vor. Die Teilnehmer erlernen das Abbilden komplexer Gebäude und Formen, Erstellung von Punktewolken für die CAD Bearbeitung, Ausarbeiten von photorealistischen Darstellungen, Umgang mit der Scannersoftware SCENE und die Erstellung einfacher Schnitte.
    Zielgruppe:
    Alle die an Zukunftstechnologien interessiert sind und den Richtigen Zeitpunkt nicht verpassen wollen, sich mit dieser neuen Technik vertraut zu machen. Eignet sich auch besonders für Personen mit kreativen Ideen, für Architekturplaner und Modellbauer, Personen aus dem Immobilienbereich und Bauindustrie.
    Voraussetzungen:
    Keine

    Institut:
    QM-Tech GmbH

  • 1 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Fingerfertigkeit
  • 7 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Kunststoffherstellungs- und -verarbeitungskenntnisse
  • Metallbearbeitungskenntnisse
  • Papierverarbeitungskenntnisse
  • Arbeit mit Konstruktionsplänen
  • Formenbau
  • Herstellung von Schablonen
  • Modellentwicklung (Statistik)