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MaurerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: ∅ Einstiegsgehalt: ab € 2.390,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Berufsbeschreibung

MaurerInnen errichten Bauwerke und Bauwerksteile aus verschiedenen Baumaterialien bzw. Fertigbauteilen im Hoch- und Tiefbau und führen auch Reparatur-, Restaurierungs- und Umbauarbeiten an Bauwerken durch. Zum Hochbau gehören z.B. Wohnhäuser, öffentliche Bauten, Industrie- und Verkehrsbauten. Zum Tiefbau zählen z.B. Brücken und Kraftwerksbauten.

Nach technischen Unterlagen wie Bauzeichnungen, Plänen und Skizzen errichten MaurerInnen Mauerwerke und Gebäude aus unterschiedlichsten Baumaterialien wie Ziegel, Natursteinen, Beton und Stahlbeton. Mit Mischmaschinen stellen sie nötige Baustoffe, zum Beispiel Mörtel, Kunststoffmörtel oder Zement her. Vor allem im Innenausbau verwenden sie Füll-, Isolier- und Dämmstoffe. Zum Verputzen verwenden sie Kellen und kontrollieren ihre Arbeit mit Wasserwaage und Lot. Zu ihren Aufgaben gehören auch Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie die Dokumentation ihrer Arbeiten.

Bei der Errichtung eines Bauwerkes sind neben den MaurerInnen auch andere FacharbeiterInnen des Baugewerbes und der Bauhilfsgewerbe (z.B. SchalungsbauerIn, MalerIn und AnstreicherIn) sowie zahlreiche angelernte ArbeiterInnen und HilfsarbeiterInnen beschäftigt.

In der Baugrube, die entsprechend dem Bauplan meist mit Baggern ausgehoben wird, legen die MaurerInnen das Fundament eines Gebäudes an. Wenn der dafür verwendete Beton ausgehärtet ist, errichten sie die Kellermauer aus Beton oder Betonschalsteinen. Sie sorgen durch Auftragen von Schutzanstrichen an den Außenflächen der Kellermauern für die Feuchtigkeitsisolierung. Über der Kellermauer errichten die MaurerInnen eine Massivdecke aus Fertigteilen oder Beton. Vor dem Herstellen einer Betondecke müssen sie eine Abstützung der Deckenkonstruktion gegen den Kellerboden aufstellen (Pölzung). Dann verlegen sie die Deckenträger und die Deckensteine sowie Bewehrungen (Stahleinlagen, die die Zugfestigkeit der Decke erhöhen). Darüber gießen die MaurerInnen eine Betonschicht (Fertigbeton). Anschließend errichten sie die Geschossmauern (tragende Wände) aus künstlichen oder natürlichen Steinen. Diese werden entweder aus Beton gegossen oder im Montagebau durch Fertigteile aus Holz oder Beton hergestellt, die sie auf der Baustelle montieren. Neben tragenden Wänden errichten sie auch nichttragende Zwischenwände, die sie ebenfalls mauern oder montieren.

Beim Aufstellen von Ziegel- und Betonmauern arbeiten die MaurerInnen nach Bauplänen und Anweisungen von Polieren. Sie richten die Mauersteine mit Schnur, Lot und Wasserwaage aus und verbinden sie mit einer Mörtelschicht. Mörtel ist ein Gemisch aus Sand, Wasser, Zement oder Kalk, das nach einer bestimmten Trockenzeit aushärtet und dadurch das Mauerwerk bindet. Je nach Art des zu bindenden Mauerwerks verwenden die MaurerInnen verschiedene Mörtelarten: Bei Bauteilen, die eine hohe Festigkeit aufweisen sollen, verwenden die MaurerInnen Mörtelmischungen mit besonders hohem Zementanteil. Um das Eindringen und Gefrieren von Wasser im Mauerwerk zu verhindern, setzen die MaurerInnen dem Mörtel Dichtungs- und Gefrierschutzmittel zu. Beim Errichten von Mauern, Decken und Fundamenten beachten die MaurerInnen die Planunterlagen, in denen alle Aussparungen für Türen und Fenster sowie Schlitze und Durchbrüche für Gas-, Wasser- und Stromleitungen angegeben sind. Anschließend verputzen die MaurerInnen die Wände und Decken mit Putzmörtel, wobei sie als Bindemittel des Mörtels vorwiegend Gips, Kalk und Zement verwenden. Sowohl Innen- als auch Außenputzarbeiten führen die MaurerInnen entweder ein- oder mehrlagig mit Putzmaschinen oder durch händisches Auftragen durch. Im Zuge der Ausbauarbeiten verlegen die MaurerInnen auf einer Sandschicht einen Estrichunterboden für den späteren Fußboden. Sie setzen Fenster- und Türstöcke ein und errichten die Stiegen. Weiters betonieren sie Kanal- und Putzschächte und verlegen Kanalrohre.

Neben der Errichtung von Bauwerken gewinnen mit der zunehmenden Tendenz zur Erhaltung und Erneuerung alter Bausubstanzen Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten stark an Bedeutung. Damit werden für MaurerInnen auch Kenntnisse über traditionelle Techniken und Materialien wieder bedeutsam: So werden z.B. Holzdecken und Gewölbe heute kaum mehr hergestellt, im Zuge der Althaussanierung gewinnt die Kenntnis ihrer Herstellung jedoch wieder an Bedeutung. Für Instandsetzungsarbeiten werden auch Fertigkeiten in der Herstellung spezieller Mauerverbände und Putzarten sowie im Ziehen von Gesimsen wieder wichtig.

MaurerInnen errichten Bauwerke und Bauwerksteile aus verschiedenen Baumaterialien bzw. Fertigbauteilen im Hoch- und Tiefbau und führen auch Reparatur-, Restaurierungs- und Umbauarbeiten an Bauwerken durch. Zum Hochbau gehören z.B. Wohnhäuser, öffentliche Bauten, Industrie- und Verkehrsbauten. Zum Tiefbau zählen z.B. Brücken und Kraftwerksbauten.

Nach technischen Unterlagen wie Bauzeichnungen, Plänen und Skizzen errichten MaurerInnen Mauerwerke und Gebäude aus unterschiedlichsten Baumaterialien wie Ziegel, Natursteinen, Beton und Stahlbeton. Mit Mischmaschinen stellen sie nötige Baustoffe, zum Beispiel Mörtel, Kunststoffmörtel oder Zement her. Vor allem im Innenausbau verwenden sie Füll-, Isolier- und Dämmstoffe. Zum Verputzen verwenden sie Kellen und kontrollieren ihre Arbeit mit Wasserwaage und Lot. Zu ihren Aufgaben gehören auch Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie die Dokumentation ihrer Arbeiten.

Bei der Errichtung eines Bauwerkes sind neben den MaurerInnen auch andere FacharbeiterInnen des Baugewerbes und der Bauhilfsgewerbe (z.B. SchalungsbauerIn, MalerIn und AnstreicherIn) sowie zahlreiche angelernte ArbeiterInnen und HilfsarbeiterInnen beschäftigt.

In der Baugrube, die entsprechend dem Bauplan meist mit Baggern ausgehoben wird, legen die MaurerInnen das Fundament eines Gebäudes an. Wenn der dafür verwendete Beton ausgehärtet ist, errichten sie die Kellermauer aus Beton oder Betonschalsteinen. Sie sorgen durch Auftragen von Schutzanstrichen an den Außenflächen der Kellermauern für die Feuchtigkeitsisolierung. Über der Kellermauer errichten die MaurerInnen eine Massivdecke aus Fertigteilen oder Beton. Vor dem Herstellen einer Betondecke müssen sie eine Abstützung der Deckenkonstruktion gegen den Kellerboden aufstellen (Pölzung). Dann verlegen sie die Deckenträger und die Deckensteine sowie Bewehrungen (Stahleinlagen, die die Zugfestigkeit der Decke erhöhen). Darüber gießen die MaurerInnen eine Betonschicht (Fertigbeton). Anschließend errichten sie die Geschossmauern (tragende Wände) aus künstlichen oder natürlichen Steinen. Diese werden entweder aus Beton gegossen oder im Montagebau durch Fertigteile aus Holz oder Beton hergestellt, die sie auf der Baustelle montieren. Neben tragenden Wänden errichten sie auch nichttragende Zwischenwän ...

  • Gewerkeübergreifende Ausbildung für Handwerker am Bau: luftdichtes Bauen und Sanieren, Vorbereitung auf den BlowerDoorTest Weitere Informationen unter www.buildupskills-crosscraft.at Kompaktkurse österreichweit: 1) Baustellentraining „Alles dicht?“ 3 Stunden vor Ort 2) Wir bauen Energieeffizienz Nächste Runde 3) Der Baustellen-Qualitäts-Coach 4) Sanierung alter Bausubstanz Vertiefungskurs 5) Haustechnik in der Baustellenpraxis
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    Erweiterung der Kenntnisse von gewerkeübergreifendem luftdichtem Bauen von Niedrigstenergiehäusern
    Zielgruppe:
    Baumeister, Maurer, Zimmerer, Elektriker, HKLS-Personal, Fenstereinbau, Spengler...
    Voraussetzungen:
    mindestens 5 Teilnehmer Kurse in ganz Österreich möglich

    Institut:
    Innovative Gebäude Österreich

    Wo:
    Wien, Salzburg, Klagenfurt möglich, weitere Orte auf Anfrage, wenn mind. 5 Teilnehmer gefunden werden

  • ab 04.03.2019
    Grundlagen der richtigen Kommunikation mit KundInnen, KollegInnen, Behörden; Rollenverständnis des/der Vorgesetzten inkl. Führungsverhalten; Knigge für VorarbeiterInnen; erfolgreicher Auftritt bei KundInnen; Erscheinungsbild der MitarbeiterInnen; Sicherer Umgang mit KundInnen; Stärkung des Selbstbewusstseins; Erfolgreicher Umgang mit Reklamationen; praktische Übungen
    Ziele:
    Sie erlangen Kenntnisse über Kommunikation und MitarbeiterInnenführung.
    Zielgruppe:
    MaurerInnen, SchalungsbauerInnen, FacharbeiterInnen aus dem Baunebengewerbe
    Voraussetzungen:
    Facheinschlägiger Lehrabschluss oder mehr als 5 Jahre facheinschläge Praxis ohne Lehrabschluss

    Institut:
    bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark

    Wo:
    Bildungszentrum Hartberg

    Wann:
    04.03.2019 - 06.03.2019

  • ab 21.02.2019
    Das richtige Dokumentieren von Baustellen; Aufmaßdokumentation; praktische Beispiele
    Ziele:
    Sie erlangen Kenntnisse über die Baudokumentation.
    Zielgruppe:
    MaurerInnen, SchalungsbauerInnen, FacharbeiterInnen aus dem Baunebengewerbe
    Voraussetzungen:
    Facheinschlägiger Lehrabschluss oder mehr als 5 Jahre facheinschläge Praxis

    Institut:
    bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark

    Wo:
    Bildungszentrum Mureck

    Wann:
    21.02.2019 - 25.02.2019

  • ab 25.02.2019
    Flächen- und Volumenberechnungen; Massenermittlung und Übungen; Planlesen im Hochbau; Anfertigen von Handskizzen; Details und Aufmaß; praktische Übungen
    Ziele:
    Sie erlangen Kenntnisse über das Fachrechnen/Fachzeichnen.
    Zielgruppe:
    MaurerInnen, SchalungsbauerInnen, FacharbeiterInnen aus dem Baunebengewerbe
    Voraussetzungen:
    Facheinschlägiger Lehrabschluss oder mehr als 5 Jahre facheinschläge Praxis

    Institut:
    bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark

    Wo:
    Bildungszentrum Hartberg

    Wann:
    25.02.2019 - 26.02.2019

  • ab 11.03.2019
    Grundlagen der Längenmessung; Höhenmessung; Winkelabsteckung; Gerätekunde; praktische Beispiele
    Ziele:
    Sie erlangen Kenntnisse über die Vermessung.
    Zielgruppe:
    MaurerInnen, SchalungsbauerInnen, FacharbeiterInnen aus dem Baunebengewerbe
    Voraussetzungen:
    Facheinschlägiger Lehrabschlussoder mehr als 5 Jahre facheinschläge Praxis

    Institut:
    bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark

    Wo:
    Bildungszentrum Hartberg

    Wann:
    11.03.2019 - 12.03.2019

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Gleichgewichtsgefühl
  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Trittsicherheit
  • 14 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Dämmungs- und Isolations-Kenntnisse
  • Altbausanierung
  • Arbeit mit Bauzeichnungen und -plänen
  • Bau von Fundamenten
  • Bau von Ziegelmauern
  • Beton- und Fertigteile
  • Betonnachbehandlung
  • Eisenbiegen
  • Feuchtigkeitsschutz
  • Herstellung von Mörtel und Betonmischungen
  • Mauertrockenlegung
  • Qualitätssicherung im Baugewerbe
  • Schalungs- und Formenbau
  • Verlegen von Estrich