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LebzelterIn und WachszieherIn

Berufsbereiche: Lebensmittel
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: ∅ Einstiegsgehalt: € 1.300,- bis € 1.900,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Berufsbeschreibung

LebzelterInnen und WachszieherInnen stellen Lebkuchen mit Verzierungen und Glasuren aus Schokolade und Fondant (sirupartige Zuckermasse), verschiedene Arten von Kerzen (z.B. Duft-, Relief-, Tauf-, Kommunions-, Christbaumkerzen, Grablichter), Wachsstöcke und -reliefs her. Zur Lebkuchenherstellung bereiten die LebzelterInnen und WachszieherInnen zwei verschiedene Arten von Teig zu: den Grundteig und den Gewürzteig. Für den Grundteig vermengen sie Mehl und Honig und lassen diese Mischung - je nach Rezept - mindestens eine Woche, manchmal bis zu sechs Monaten, lagern. Durch die Lagerung erfolgt im Teig eine natürliche Gärung, die den Lebkuchen locker macht und ihm einen angenehmen Geschmack verleiht. Für den Gewürzteig vermengen die LebzelterInnen und WachszieherInnen Eier, Zucker, Weizenmehl, verschiedene Gewürze und Teigtreibmittel. Dann verkneten sie den Gewürzteig zusammen mit dem abgelagerten Grundteig entweder händisch oder mit einer Teigknetmaschine. Anschließend rollen sie den Teig auf einem Arbeitstisch aus und formen ihn durch Ausschneiden oder Ausstechen. Sie bestreichen die einzelnen Lebkuchenstücke mit Eiklar oder Zuckerwasser, legen sie auf ein Backblech und backen sie in einem sogenannten Etagenbackofen. Die gebackenen Lebkuchen werden mit Schokolade oder Fondantglasur überzogen und verziert. Anschließend wird das Backwerk verpackt, um den Einfluss der Luftfeuchtigkeit möglichst gering zu halten. Bei der Kerzenherstellung schmelzen die LebzelterInnen und WachszieherInnen festes Wachs, Bienenwachs, Stearin oder Paraffin in einem Kessel und färben es je nach Bedarf mit speziellen Wachsfärbemitteln. Bei handgearbeiteten Kerzen ziehen sie einen Dochtfaden durch das flüssige Grundmaterial. Diesen Vorgang wiederholen sie so oft, bis die gewünschte Kerzenstärke erreicht ist. Bei der maschinellen Kerzenerzeugung, die jedoch wegen der Konkurrenz seitens der automatisierten Kerzenindustrie seltener geworden ist, bedienen die LebzelterInnen und WachszieherInnen die sogenannte Wachsziehtrommel. Das ist eine Maschine, die den Kerzendocht durch das flüssige Wachs zieht. Große Kerzen oder Wachsreliefs erzeugen die LebzelterInnen und WachszieherInnen auch durch Ausgießen der entsprechenden Formen mit flüssigem Wachs. Bei der Herstellung von Zierkerzen bringen sie oft auch Wachsstücke oder Bemalungen, meist in Handarbeit, an industriell hergestellten, unverzierten "Kerzenrohlingen" an. In der industriellen Fertigung werden Kerzen zum Teil mit vollautomatischen Zug- und Gießanlagen in Serie hergestellt.
LebzelterInnen und WachszieherInnen stellen Lebkuchen mit Verzierungen und Glasuren aus Schokolade und Fondant (sirupartige Zuckermasse), verschiedene Arten von Kerzen (z.B. Duft-, Relief-, Tauf-, Kommunions-, Christbaumkerzen, Grablichter), Wachsstöcke und -reliefs her. Zur Lebkuchenherstellung bereiten die LebzelterInnen und WachszieherInnen zwei verschiedene Arten von Teig zu: den Grundteig und den Gewürzteig. Für den Grundteig vermengen sie Mehl und Honig und lassen diese Mischung - je nach Rezept - mindestens eine Woche, manchmal bis zu sechs Monaten, lagern. Durch die Lagerung erfolgt im Teig eine natürliche Gärung, die den Lebkuchen locker macht und ihm einen angenehmen Geschmack verleiht. Für den Gewürzteig vermengen die LebzelterInnen und WachszieherInnen Eier, Zucker, Weizenmehl, verschiedene Gewürze und Teigtreibmittel. Dann verkneten sie den Gewürzteig zusammen mit dem abgelagerten Grundteig entweder händisch oder mit einer Teigknetmaschine. Anschließend rollen sie den Teig auf einem Arbeitstisch aus und formen ihn durch Ausschneiden oder Ausstechen. Sie bestreichen die einzelnen Lebkuchenstücke mit Eiklar oder Zuckerwasser, legen sie auf ein Backblech und backen sie in einem sogenannten Etagenbackofen. Die gebackenen Lebkuchen werden mit Schokolade oder Fondantglasur überzogen und verziert. Anschließend wird das Backwerk verpackt, um den Einfluss der Luftfeuchtigkeit möglichst gering zu halten. Bei der Kerzenherstellung schmelzen die LebzelterInnen und WachszieherInnen festes Wachs, Bienenwachs, Stearin oder Paraffin in einem Kessel und färben es je nach Bedarf mit speziellen Wachsfärbemitteln. Bei handgearbeiteten Kerzen ziehen sie einen Dochtfaden durch das flüssige Grundmaterial. Diesen Vorgang wiederholen sie so oft, bis die gewünschte Kerzenstärke erreicht ist. Bei der maschinellen Kerzenerzeugung, die jedoch wegen der Konkurrenz seitens der automatisierten Kerzenindustrie seltener geworden ist, bedienen die LebzelterInnen und WachszieherInnen die sogenannte Wachsziehtrommel. Das ist eine Maschine, die den Kerzendocht durch das flüssige Wachs zieht. Große Kerzen oder Wachsreliefs erzeugen die LebzelterInnen und WachszieherInnen auch durch Ausgießen der entsprechenden Formen mit flüssigem Wachs. Bei der Herstellung v ...
  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Besondere Handgeschicklichkeit
  • Guter Geschmackssinn
  • Reinlichkeit
  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Verkaufskenntnisse
  • Arbeit nach Lebensmittel-Rezepturen
  • Herstellung von Backwaren
  • Herstellung von Feingebäck
  • Kalte Konditorei
  • Lebensmittelhygiene
  • Mehlspeisenherstellung
  • Rezepturen entwickeln
  • Süßspeisenzubereitung
  • Tortenherstellung
  • Vitrinengestaltung