zu Beruf, Aus- und Weiterbildung
Garten- und GrünflächengestalterIn
Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft / UmweltAusbildungsform: Lehre
Hinweis
Ältere Berufsbezeichnung(en): LandschaftsgärtnerIn (Garten- und GrünflächengestalterIn)
Dieser Lehrberuf kann mit folgenden Ausbildungsschwerpunkten erlernt werden:
- Greenkeeping
- Landschaftsgärtnerei
Berufsbeschreibung
Der Ausbildungsschwerpunkt "Greenkeeping" ist eine Spezialisierung auf Golfplatzbau und Golfplatzpflege; der Ausbildungsschwerpunkt "Landschaftsgärtnerei" umfasst den allgemeinen Garten- und Landschaftsbau auf öffentlichen und privaten Grünflächen (Parks, Spielplätze, Verkehrsflächen, Ziergärten). Die Aufgaben der beiden Bereiche unterscheiden sich nicht allzu stark: Garten- und GrünflächengestalterInnen im Bereich "Greenkeeping" sind hauptsächlich mit der Planung, Gestaltung und Wartung von Golfplätzen befasst; dafür benötigen sie Kenntnisse des Golfspiels (Golfregeln, Richtlinien zum Bau von Golfplätzen), Kenntnisse der Gräser und Pflanzen, die auf Golfplätzen verwendet werden, sowie Kenntnisse der Auswirkungen von Platzbelastung und Spielbetrieb (im Zusammenhang mit Bodenzustand und Witterung). Garten- und GrünflächengestalterInnen im Bereich "Landschaftsgärtnerei" legen öffentliche und private Grünflächen (Parks, Ziergärten, Spiel- und Sportplätze usw.) an und gestalten und pflegen sie; zu ihre Aufgaben gehören weiters das Begrünen von Randstreifen und Böschungen (an Straßen, Autobahnen, Bahnlinien usw.) und von Fußgängerzonen sowie Dachbegrünungen. Wichtige Aufgaben in beiden Schwerpunkten sind die Pflege der Grünflächen (Mähen des Grases, Lockern und Düngen des Bodens, Schneiden der Hecken und Bäume, Gießen bzw. Bewässern usw.), die Maßnahmen zum Pflanzenschutz und zur Schädlingsbekämpfung und die Instandhaltung der Werkzeuge, Maschinen und Geräte.
Garten- und GrünflächengestalterInnen sind auch SpezialistInnen für den Naturschutz. Sie legen Biotope, also Lebensräume für wilde Pflanzen und Tiere (meist Teiche mit Wasserpflanzen) sowie künstliche Seen und Flusslandschaften an. Sie begrünen Müllkippen, Abraumhalden und Kiesgruben und führen die Rekultivierung von Berghalden durch, indem sie unfruchtbar gewordenen Boden durch Spezialbehandlungen und Düngung wieder fruchtbar machen. Mit derartigen Maßnahmen sorgen so dafür, dass die Natur wieder ins Gleichgewicht kommt.
Beim Anlegen von Grünflächen vermessen die Garten- und GrünflächengestalterInnen das zu bearbeitende Gelände und führen die für die Gestaltung der Grünfläche nötigen Erdbewegungsarbeiten durch (Auf- oder Abtragen von Erde, Lockern oder Verdichten des Bodens). Zur Verbesserung der Bodenqualität tragen sie mit dem Kipper oder Lader eine Humusschicht auf. Sie verlegen Wege aus Stein- oder Betonplatten und errichten Mauern und Treppen zur Gestaltung der Gartenanlage. Weiters sorgen sie für die Anlage von Bewässerungssystemen. Nachdem sie den Boden mit Bodenfräsen gelockert haben, planieren sie die zu bepflanzenden Flächen und setzen Gras, Bäume, Sträucher und Blumen.
Die Grünfläche oder Gartenanlage pflegen sie durch Lockern, Düngen und Bewässern des Bodens, durch Entfernen von Unkraut und Bekämpfen von Schädlingen. Weitere Pflegemaßnahmen sind das Mähen des Grases sowie das Schneiden der Bäume und Sträucher.
Die zunehmende Bedeutung öffentlicher Grünflächen für Erholungszwecke hat die Tätigkeit der Garten- und GrünflächengestalterInnen stark verändert. Besonders die Neupflanzung und Pflege von Bäumen hat infolge der Luftverschmutzung einen immer größeren Stellenwert gewonnen. Die Auspflanzung von Bäumen ist daher eine wichtige Aufgabe der Garten- und GrünflächengestalterInnen.
Vor der eigentlichen Bepflanzungsarbeit besprechen die Garten- und GrünflächengestalterInnen mit den MitarbeiterInnen der Arbeitspartie die von den GartengestalterInnen im Planungsbüro ausgearbeiteten Bepflanzungspläne und legen die Aufteilung der zur Bepflanzung nötigen Tätigkeiten in der Arbeitsgruppe fest. Die Garten- und GrünflächengestalterInnen entfernen an dem für die Einpflanzung vorgesehenen jungen Baum beschädigte Zweigspitzen und kontrollieren seine Wurzeln. Mit Schaufel und Spaten heben sie eine der Wurzelgröße angemessene kreisförmige Pflanzgrube aus. Am Grund der Pflanzgrube lockern sie den Boden mit einer Grabgabel, um den Baumwurzeln das Eindringen ins Erdreich zu erleichtern. Da die Bäume während der ersten Wachstumsjahre gestützt werden müssen, setzen die Garten- und GrünflächengestalterInnen einen Pfahl in die Pflanzgrube. Die Erde um den Stützpfahl treten sie fest, dann füllen sie die Grube zum Teil mit Kompost und einem Teil der ausgehobenen Muttererde (oberste, humusreiche Schicht). Beim Einsetzen des Baumes arbeiten die Garten- und GrünflächengestalterInnen meist mit MitarbeiterInnen zusammen, die den Baum während des Setzens in der Pflanzgrube halten. Meist ist am Stamm des Baumes an den Erdresten noch erkennbar, wie tief er in der Baumschule gepflanzt war. In gleicher Höhe füllen die Garten- und GrünflächengestalterInnen nun die Pflanzgrube mit Erdreich. Hierauf treten sie den Boden fest und bewässern den Baum, wobei sie rund um die Pflanzgrube einen kleinen Erdwall aufbauen, um ein Abfließen des Wassers zu verhindern.
Daneben sind Wiederherstellungsarbeiten an kranken und umweltgeschädigten Bäumen ("Baumchirurgie") eine wichtige Aufgabe der Garten- und GrünflächengestalterInnen.
Im Landschaftsbau bepflanzen und pflegen sie Böschungen und Hänge und rekultivieren Flächen, die z.B. durch Baumaßnahmen und Bergbautätigkeiten zerstört wurden.
Der Ausbildungsschwerpunkt "Greenkeeping" ist eine Spezialisierung auf Golfplatzbau und Golfplatzpflege; der Ausbildungsschwerpunkt "Landschaftsgärtnerei" umfasst den allgemeinen Garten- und Landschaftsbau auf öffentlichen und privaten Grünflächen (Parks, Spielplätze, Verkehrsflächen, Ziergärten). Die Aufgaben der beiden Bereiche unterscheiden sich nicht allzu stark: Garten- und GrünflächengestalterInnen im Bereich "Greenkeeping" sind hauptsächlich mit der Planung, Gestaltung und Wartung von Golfplätzen befasst; dafür benötigen sie Kenntnisse des Golfspiels (Golfregeln, Richtlinien zum Bau von Golfplätzen), Kenntnisse der Gräser und Pflanzen, die auf Golfplätzen verwendet werden, sowie Kenntnisse der Auswirkungen von Platzbelastung und Spielbetrieb (im Zusammenhang mit Bodenzustand und Witterung). Garten- und GrünflächengestalterInnen im Bereich "Landschaftsgärtnerei" legen öffentliche und private Grünflächen (Parks, Ziergärten, Spiel- und Sportplätze usw.) an und gestalten und pflegen sie; zu ihre Aufgaben gehören weiters das Begrünen von Randstreifen und Böschungen (an Straßen, Autobahnen, Bahnlinien usw.) und von Fußgängerzonen sowie Dachbegrünungen. Wichtige Aufgaben in beiden Schwerpunkten sind die Pflege der Grünflächen (Mähen des Grases, Lockern und Düngen des Bodens, Schneiden der Hecken und Bäume, Gießen bzw. Bewässern usw.), die Maßnahmen zum Pflanzenschutz und zur Schädlingsbekämpfung und die Instandhaltung der Werkzeuge, Maschinen und Geräte.
Garten- und GrünflächengestalterInnen sind auch SpezialistInnen für den Naturschutz. Sie legen Biotope, also Lebensräume für wilde Pflanzen und Tiere (meist Teiche mit Wasserpflanzen) sowie künstliche Seen und Flusslandschaften an. Sie begrünen Müllkippen, Abraumhalden und Kiesgruben und führen die Rekultivierung von Berghalden durch, indem sie unfruchtbar gewordenen Boden durch Spezialbehandlungen und Düngung wieder fruchtbar machen. Mit derartigen Maßnahmen sorgen so dafür, dass die Natur wieder ins Gleichgewicht kommt.
Beim Anlegen von Grünflächen vermessen die Garten- und GrünflächengestalterInnen das zu bearbeitende Gelände und führen die für die Gestaltung der Grünfläche nötigen Erdbewegungsarbeiten durch (Auf- oder Abtragen von Erde, Lockern oder Verdichten des Bodens). Zur Verbesserung der Bode…
Hinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
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Dipl. Feng-Shui-Berater/in - Lebensraumconsulting Ausbildung
Diplomlehrgang für klassisches und modernes Feng-Shui, Radiästhesie, Garten- und Business-Feng-Shui mit der renommierten Expertin und Autorin Ingrid Sator.
Institut:
BaBlü® Akademie - Ganzheitliche Gesundheit und BildungWo:
BaBlü Akademie GRAZ, WIEN, SALZBURG, LINZ, ONLINE - Office & Zentrale Plüddemanngasse 39/1 8010 Graz -
Vorbereitungskurs - außerordentliche Lehrabschlussprüfung - Garten- und Grünflächengestaltung - Gärtner*in
Verbessern Sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und holen Sie ihren Lehrabschluss jetzt nach! Sie haben bereits berufliche Vorerfahrungen in diesem Lehrberuf und möchten sich nun gezielt auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung vorbereiten? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Stelle. Wir bieten Ihnen eine kompakte und individuelle Vorbereitung an. Sie haben Kinderbetreuungspflichten, sind zur Zeit in Karenz oder haben andere Umstände, die eine Teilnahme an einem „normalen“ Kurs erschweren? Kein Problem – bitte kontaktieren Sie uns, wir versuchen gemeinsam mit Ihnen eine individuelle und für Sie passende Lösung zu finden. Wir belgeiten Sie auf ihrem Weg zum Lehrabschluss!Ziele:
Vorbereitung auf die außerordentliche LehrabschlussprüfungZielgruppe:
Personen, die den Lehrabschluss nachholen wollenVoraussetzungen:
Vollendung des 18. Lebensjahres und Erfüllung der Voraussetzungen laut WKO für die Zulassung zur außerordentlichen Lehrabschlussprüfung (https://www.wko.at/service/bildung-lehre/zulassung_lap_ausnahmsweise.html)Institut:
KUS NetzwerkWo:
Complete - KUS Netzwerk Schulungsort wird im Kostenvoranschlag genau bekannt gegeben 1150 Wien -
Italienischer Individualkurs
Individualkurse können für 10 bis 30 Wochenstunden gebucht werden und werden an die persönlichen Bedürfnisse angepasst. Es können auch Fachtthemen wie Wirtschaft, Jura, Wissenschaft, Kunst oder Geschichte behandelt werden. Der Unterricht kann vormittags oder nachmittags stattfinden und dauert 2 bis 8 Stunden täglich. Die Kursteilnehmer haben zusätzlich die Möglichkeit kostenlos an einem vielfältigen Freizeitprogramm teilzunehmen: • Italienische Geschichte, Kunst, Archäologie Museen und Stadtbesichtgungen, Ausflügen zum Tarot Garten von Niki de Saint-Phalle; • Kino, Literatur, Italienische Lieder und Musik; • Naturerlebnisse, Ausflügen in den nah liegenden Naturschutzgebieten, Trekking und Fahrradtouren; • Bootsausflüge auf die Insel Giglio und der Küste des Monte Argentario entiang und Parco Naturale della Maremma.Ziele:
Erlernen der italienischen Sprache, Kennenlernen der italienischen KulturZielgruppe:
offene VeranstaltungVoraussetzungen:
keineInstitut:
Sprachschule TerramareWo:
Via Roma 42 58015 Orbetello -
Italienischer Kombinationskurs
- 20 Wochenstunden Gruppenunterricht und 10 Wochenstunden Einzelunterricht - 4 Stunden Gruppenunterricht am Vormittag von Montag bis Freitag - 2 Stunden Einzelunterricht am Nachmittag von Montag bis Freitag - 2 Kulturveranstaltungen am Nachmittag - eine ganztägige Exkursion am Wochenende - eine halbtägige Exkursion Der Gruppenkurs am Vormittag findet in kleinen Klassen zwischen 2 bis maximal 6 Schülern in den 6 Schwierigkeitsstufen nach europäischem Standard eingeteilt (vom Grund- bis zum Perfektionskurs) statt. Der Individualkurs am Nachmittag wird perfekt auf Ihre beruflichen Bedürfnisse abgestimmt und auch auf Ihre kulturellen Interessen und sprachlichen Fähigkeiten. Die Kursteilnehmer haben zusätzlich die Möglichkeit kostenlos an einem vielfältigen Freizeitprogramm teilzunehmen: • Italienische Geschichte, Kunst, Archäologie Museen und Stadtbesichtgungen, Ausflügen zum Tarot Garten von Niki de Saint-Phalle; • Kino, Literatur, Italienische Lieder und Musik; • Naturerlebnisse, Ausflügen in den nah liegenden Naturschutzgebieten, Trekking und Fahrradtouren; • Bootsausflüge auf die Insel Giglio und der Küste des Monte Argentario entiang und Parco Naturale della Maremma.Ziele:
Erlernen der italienischen Sprache, Kennenlernen der italienischen KulturZielgruppe:
offene VeranstaltungVoraussetzungen:
keineInstitut:
Sprachschule TerramareWo:
Via Roma 42 58015 Orbetello -
ab 19.02.2026
Obstbäume veredeln - (k)eine Kunst
Die Erhaltung alter Obstsorten ist ein wertvoller Beitrag zur biologischen Vielfalt auf unseren Wiesen und in unseren Gärten. Gerade traditionelle und regionale Sorten zeichnen sich oft durch besondere Robustheit gegenüber Schädlingen und Krankheiten sowie durch ihren unverwechselbar aromatischen Geschmack aus. In diesem Veredelungskurs erlernen Sie die Grundlagen und Techniken der Obstbaumveredelung – praxisnah und fundiert –, um sie mit Freude im eigenen Garten anzuwenden.<br>
Institut:
Ländliches Fortbildungsinstitut OÖ (LFI)Wo:
4053 Haid, Gartenbauschule RitzlhofWann:
19.02.2026 - 19.02.2026 -
ab 25.02.2026
Eine neue Zeit - neue Gärten: Wiener Wohngärten, Wohnhöfe und Dachgärten
In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg setzen sich neue Formen der Gartengestaltung durch: die hausnahen Freiflächen von Gärten, Höfen und Flachdächern werden nun als erweitertes Wohnen im Freien, als 'Wohnzimmer' im Freien geplant und genutzt. Wiener Beispiele solcher Anlagen veranschaulichen den Trend zum Genuss von Licht, Luft und Sonne. Dr.in Eva Berger ist Kunsthistorikerin und ao. Univ.-Prof. i.R. an der TU Wien, seit 1984 forschend und lehrend in den Fachgebieten Gartenkunst, Gartenkultur und Gartendenkmalpflege tätig.
Institut:
VHS - Die Wiener VolkshochschulenWo:
VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 WienWann:
25.02.2026 - 25.02.2026 -
ab 28.02.2026
Obstbäume veredeln - (k)eine Kunst
Die Erhaltung alter Obstsorten ist ein wertvoller Beitrag zur biologischen Vielfalt auf unseren Wiesen und in unseren Gärten. Gerade traditionelle und regionale Sorten zeichnen sich oft durch besondere Robustheit gegenüber Schädlingen und Krankheiten sowie durch ihren unverwechselbar aromatischen Geschmack aus. In diesem Veredelungskurs erlernen Sie die Grundlagen und Techniken der Obstbaumveredelung – praxisnah und fundiert –, um sie mit Freude im eigenen Garten anzuwenden.<br>
Institut:
Ländliches Fortbildungsinstitut OÖ (LFI)Wo:
4242 Hirschbach, Betrieb Wagner StefanWann:
28.02.2026 - 28.02.2026 -
ab 28.02.2026
Obstbäume veredeln - (k)eine Kunst
Die Erhaltung alter Obstsorten ist ein wertvoller Beitrag zur biologischen Vielfalt auf unseren Wiesen und in unseren Gärten. Gerade traditionelle und regionale Sorten zeichnen sich oft durch besondere Robustheit gegenüber Schädlingen und Krankheiten sowie durch ihren unverwechselbar aromatischen Geschmack aus. In diesem Veredelungskurs erlernen Sie die Grundlagen und Techniken der Obstbaumveredelung – praxisnah und fundiert –, um sie mit Freude im eigenen Garten anzuwenden.<br>
Institut:
Ländliches Fortbildungsinstitut OÖ (LFI)Wo:
5280 Braunau, Landwirtschaftskammer BraunauWann:
28.02.2026 - 28.02.2026 -
ab 02.03.2026
Abendveranstaltung: Der regionale Naturschutzplan - Vogelschutz rund um Haus und Hof
Unsere heimischen Vögel sind nicht nur faszinierende Beobachtungsobjekte, sondern auch unverzichtbare Helfer im ökologischen Gleichgewicht. Sie fressen Schädlinge, bestäuben Pflanzen und tragen zur Verbreitung von Samen bei. Doch viele Vogelarten sind bedroht – durch den Verlust von Lebensräumen, den Einsatz von Pestiziden und durch fehlende Nistmöglichkeiten.<br>Gerade rund um Haus und Hof können wir viel für den Vogelschutz tun: mit naturnahen Gärten, heimischen Sträuchern, Nisthilfen und dem Verzicht auf chemische Mittel. Schon kleine Maßnahmen haben große Wirkung – und verwandeln den eigenen Garten in ein lebendiges Refugium für Amsel, Meise, Rotkehlchen & Co.<br><br>Der regionale Naturschutzplan trägt zur Erhaltung unserer bäuerlich geprägten Kulturlandschaft bei. Je nach Region gibt es unterschiedliche Schwerpunkte und Entwicklungsziele. In dieser Abendveranstaltung werden die Naturschutzplanbetriebe nach einem Kurzvortrag zu einem speziellen Naturthema in ein Fachgespräch mit den jeweiligen Expertinnen und Experten und einem gegenseitigen Austausch eingeladen. <br>Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung für den ÖPUL Zuschlag 'Regionaler Naturschutzplan' gemäß der Sonderrichtlinie ÖPUL 2023 anerkannt.
Institut:
Ländliches Fortbildungsinstitut OÖ (LFI)Wo:
4452 Ternberg, Gh MandlWann:
02.03.2026 - 02.03.2026 -
ab 02.03.2026
Fachsozialbetreuung Schwerpunkt Behindertenbegleitung berufsbegleitend 2026
Mit der Ausbildung erlangen Sie eine anerkannte Berufsberechtigung in einem zukunftsträchtigen Berufsfeld und sind berechtigt, die Berufsbezeichnung "FachsozialbetreuerIn mit Spezialisierung Behindertenbegleitung" nach dem Steiermärkischen Sozialbetreuungsberufegesetz zu führen. Sie erhalten nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung und der positiv abgelegten Fachprüfung ein staatlich anerkanntes Zeugnis. Inkludiert ist eine vertiefte Ausbildung in Persönlicher Zukunftsplanung und Personzentriertem Handeln, entsprechend den Prinzipien und Grundsätzen der Inklusion und Teilhabe laut Leistungs – und Entgeltverordnung der Steiermärkischen Landesregierung. Berufsbild Der Aufgabenbereich von Fachsozialbetreuerinnen und Fachsozialbetreuern umfasst die ganzheitliche soziale Betreuung von beeinträchtigten Menschen in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Bildung sowie die Unterstützung bei der Basisversorgung. Der Aufgabenschwerpunkt liegt in der Begleitung, Beratung und Assistenz. Fachsozielbetreuerinnen und Fachsozialbetreuer verfügen in folgenden Bereichen über spezifische Kompetenzen: 1. Soziale Bedürfnisse: Unterstützung bei Kontakten zu anderen Menschen, Förderung der Teilnahme am sozialen Leben und Begleitung in Fragen der Partnerschaft und Sexualität 2. Beschäftigung/Arbeit: Interessenabklärung, Förderung und Training 3. Freizeit: Freizeitgestaltung, Entspannung und Erholung, Hobbys, Feste 4. Bildung - Persönlichkeitsentfaltung: Einsatz musisch kreativer Mittel und Bewegung, Förderung von Wahrnehmung, Kreativität, Sinnesschulung und ästhetischer Bildung 5. kritische Lebensereignisse: Begleitung bei Krankheit, Trauer, Tod (z. B. von Angehörigen) mit dem Ziel der Sinnstiftung, Sterbebegleitung Umfang und Inhalte 1.200 Unterrichtseinheiten Theorie, mit den Modulen und Inhalten: Persönlichkeitsbildung: Supervision, Intervision, Selbsterfahrung und Selbstreflexion, Psychohygiene, Musisch-kreative Bildung, Kommunikation und Konfliktbewältigung, Deeskalationsstrategien – Verhalten im Krisenfall, Bewegung und Körpererfahrung Sozialbetreuung allgemein: Berufskunde und Berufsethik, Allgemeine Methodik – Zielorientiertes Arbeiten – Projektarbeit – Personenzentrierung, Rehabilitation und Mobilisation, Gerontologie, Einfache Sprache, Dokumentation – Verfassen von Berichten Humanwissenschaftliche Grundbildung: Einführung in die Psychologie, Entwicklungs-psychologie, Leistungsdiagnostik, Autismus, Verhaltensstörungen, Doppeldiagnosen, Einführung in die Pädagogik – die Paradigmen der pädagogischen Arbeit mit Menschen mit Behinderung, Einführung in die Soziologie – Gesellschaft und Behinderung Politische Bildung und Recht: berufsspezifische Rechtsgrundlagen Medizin und Pflege: Gesundheits- und Krankenpflege inkl. "Unterstützung bei der Basisversorgung" Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung Haushalt, Ernährung, Diät: Grundlagen der Haushaltsführung: Ordnung, Sauberkeit, Einkauf und Lagerung, Haus und Garten als Gestaltungs- und Aktivitätsraum, Kassaführung – Kundengeldverwaltung Schwerpunktspezifische Sozialbetreuung – Behindertenbegleitung: Personenzentrierte Zukunftsplanung, Die Arbeitswelt – Herausforderungen und Lösungen für berufliche Integration, Wohnen – Community based living, Alter und Behinderung, Unterstützte Kommunikation, Arbeit mit Angehörigen – Netzwerkarbeit, Sexualität und Behinderung 1.200 Stunden Praxis Die praktische Ausbildung absolvieren Sie in stationären, ambulanten und mobilen Betreuungs-einrichtungen der Behindertenhilfe. Abschluss Fachprojekt Das Fachprojekt umfasst die Planung, Durchführung, Dokumentation und Evaluation eines Projektes im Rahmen der praktischen Ausbildung. Das Fachprojekt ist schriftlich zu planen und nach Durchführung in einem Projektbericht darzustellen. Kommissionelle mündliche Abschlussprüfung: Die mündliche Fachprüfung besteht aus einer Präsentation des Fachprojektes sowie vertiefenden fachlichen Fragen zum Umfeld des Projektes.Ziele:
Berufsausbildung im Bereich der Arbeit für Menschen mit BehinderungZielgruppe:
Personen, welche die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung als Berufsziel haben und die dafür nötigen psychischen und physischen Voraussetzungen mitbringen.Voraussetzungen:
• Vollendung des 17. Lebensjahres • Zur Ausübung von Sozialberufen erforderliche gesundheitliche Eignung (Nachweis durch ärztliches Attest) • Vertrauenswürdigkeit gemäß § 13 Abs. 1 StSBBG • Aufnahmegespräch • ausreichend DeutschkenntnisseInstitut:
inbildung - soziale Berufe lernenWo:
inbildung, Verein Jugend am Werk Steiermark,Gürtelturmplatz 1/7, 8020 GrazWann:
02.03.2026 - 26.02.2029
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
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- 12 fachliche berufliche Kompetenzen
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1
Ackerbaukenntnisse
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Saatzucht (1)
- Saatgutvermehrung
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Saatzucht (1)
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2
Arbeit mit Geräten, Maschinen und Anlagen
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Forstmaschinen (2)
- Bedienung von Freischneidegeräten
- Freischneidegeräte
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Gartengeräte (1)
- Installation von Mährobotern
-
Forstmaschinen (2)
-
1
Arbeit mit Plänen, Skizzen und Modellen
- Arbeit mit Plänen
-
1
Bauerrichtungskenntnisse
-
Tiefbau (1)
- Erd- und Grundbau
-
Tiefbau (1)
-
1
Bereichsübergreifende Werkstoffbe- und -verarbeitungskenntnisse
-
Händische Werkstoffbearbeitung (1)
- Bedienung von Werkzeugen
-
Händische Werkstoffbearbeitung (1)
- 1 Branchenspezifische Produkt- und Materialkenntnisse
-
6
Garten- und Landschaftsbaukenntnisse
-
Garten- und Grünflächengestaltung (12)
- Dachbegrünung
- Fassadenbegrünung
- Garten- und Grünflächenplanung
- Holzgartenbau
- Pflege von Dachbegrünungen
- Pflege von Fassadenbegrünungen
- Planung von Dachbegrünungen
- Planung von Fassadenbegrünungen
- Projektabwicklung im Garten- und Landschaftsbau
- Steingartenbau
- Teichanlagenplanung
- Wasserflächengestaltung
-
Blumen- und Zierpflanzenbau (2)
- Beetgestaltung
- Blumen- und Zierpflanzenzucht
-
Ökologischer Landschaftsbau (1)
- Biodiversitätsorientierte Pflanzenauswahl
-
Gärtnerei (11)
- Bau von Bewässerungsanlagen
- Düngung
- Durchführung von Pflanzarbeiten
- Gärtnerische Bodenpflege
- Mulchen
- Nachhaltigkeit in der Gärtnerei
- Pflanzenbewässerung
- Pflanzenschutz
- Planung von Bewässerungsanlagen
- Planung von Rasen-, Hecken- und Baumschnitt
- Ressourcenschonende Bewässerung
-
Garten- und Grünflächenpflege (5)
- Errichten von versickerungsfähigen Oberflächen
- Laubbeseitigung
- Rasen vertikutieren
- Säubern von Grünflächen und baulichen Strukturen in Gärten
- Stärkung von Bäumen im Siedlungsraum
-
Baumkultivierung (7)
- Aufbauschnitt
- Baumauslichtung
- Baumkronenentlastung
- Baumpflege mit Seilklettertechnik
- Erhaltungsschnitt
- Verjüngungsschnitt
- Wurzelstockentfernung
-
Garten- und Grünflächengestaltung (12)
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1
Kundenbetreuungskenntnisse
-
Beratungskompetenz (1)
- Fachberatung
-
Beratungskompetenz (1)
-
1
Reinigungskenntnisse
-
Außenreinigung (2)
- Entfernung von Graffiti
- Geländereinigung
-
Außenreinigung (2)
-
1
Transportabwicklungskenntnisse
-
Gütertransport (1)
- Pflanzentransport
-
Gütertransport (1)
-
1
Umwelttechnikkenntnisse
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Kulturtechnik (4)
- Entwässerungsanlagen
- Reparatur von Entwässerungsanlagen
- Wartung von Entwässerungsanlagen
- Wassermanagement
-
Kulturtechnik (4)
-
2
Vermessungstechnik-Kenntnisse
-
Vermessungswesen (4)
- Digitale Vermessung
- Geländevermessung
- Nivellement
- Vermessungsberechnungen
-
Vermessungsgeräte (1)
- Bedienung von Vermessungsgeräten
-
Vermessungswesen (4)
- 1 überfachliche berufliche Kompetenzen
- Ästhetisches Gefühl
- 14 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
- Bauaufsicht bei Gartenbaustellen
- Baumpflege
- Blumen- und Zierpflanzenpflege
- CAD-Gartenplanung
- Dachbegrünung
- Durchführung von Pflanzarbeiten
- Fassadenbegrünung
- Garten- und Grünflächenplanung
- Gärtnerische Bodenanalyse
- Gärtnerische Bodenpflege
- Heckenschnitt
- Landschaftsplanung
- Planung von Bewässerungsanlagen
- Teichanlagengestaltung
Hinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.



