SozialarbeiterIn

Berufsbereiche: Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 3.110,- bis € 4.340,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Der Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen wurde. Auch die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung.

Berufsbeschreibung

SozialarbeiterInnen stehen einzelnen Personen, Familien, Gruppen oder Gemeinwesen bei der Bewältigung von sozialen Problemen, Konflikten und schwierigen Lebenslagen unterstützend und beratend zur Seite. Dabei informieren sie über Hilfsangebote, leiten zu einer selbstständigen Lebensführung an und stärken persönliche Fähigkeiten. Abhängig vom spezifischen Aufgabengebiet nehmen SozialarbeiterInnen sehr unterschiedliche Aufgaben wahr.

Im Bereich der Familien- und Jugendarbeit gestalten SozialarbeiterInnen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche und helfen bei der Planung und Leitung von Projekten in Jugendzentren. Sie unterstützen Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und führen Bildungsberatungen durch. Darüber hinaus begleiten SozialarbeiterInnen Familienmitglieder bei Rechtsstreitigkeiten wie Scheidungen und Unterhaltsansprüchen und bieten Hilfeleistungen bei Partnerschafts- und Familienproblemen an, z.B. bei Fragen zur Erziehung. Zudem begleiten SozialarbeiterInnen MigrantInnen und AsylwerberInnen in ihrem Alltag.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit betreuen und beraten SozialarbeiterInnen außerdem suchtkranke Menschen und setzen Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung, z.B. führen sie Informationsveranstaltungen an Schulen durch. Sie unterstützen Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, begleiten diese bei der Suche nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten und sind außerdem in der Betreuung von alten Menschen tätig. Weiters beraten SozialarbeiterInnen Inhaftierte und begleiten Haftentlassene bei der gesellschaftlichen Wiedereingliederung.

SozialarbeiterInnen betreuen und beraten auch Obdachlose, z.B. bei der Wohnungsfindung. Im Rahmen der mobilen Sozialarbeit unterstützen sie Menschen, die ihre Nächte beispielsweise in Parks, auf der Straße oder auf Bahnhöfen verbringen, und beraten Drogen- und Alkoholabhängige. Außerdem lenken SozialarbeiterInnen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und Politik auf gesellschaftliche Problemlagen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • KlientInnen beraten
  • Konflikte schlichten und lösen
  • Projekte in Jugendzentren planen
  • Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisieren
  • Suchtkranke Menschen begleiten
  • Familien bei Rechtsstreitigkeiten unterstützen
  • Bewährungshilfe leisten
  • Gutachten für Gerichte erstellen
  • MigrantInnen und AsylwerberInnen unterstützen
  • KlientInnen bei Behördenterminen begleiten
  • Begleitungsprozess dokumentieren

SozialarbeiterInnen stehen einzelnen Personen, Familien, Gruppen oder Gemeinwesen bei der Bewältigung von sozialen Problemen, Konflikten und schwierigen Lebenslagen unterstützend und beratend zur Seite. Dabei informieren sie über Hilfsangebote, leiten zu einer selbstständigen Lebensführung an und stärken persönliche Fähigkeiten. Abhängig vom spezifischen Aufgabengebiet nehmen SozialarbeiterInnen sehr unterschiedliche Aufgaben wahr.

Im Bereich der Familien- und Jugendarbeit gestalten SozialarbeiterInnen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche und helfen bei der Planung und Leitung von Projekten in Jugendzentren. Sie unterstützen Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und führen Bildungsberatungen durch. Darüber hinaus begleiten SozialarbeiterInnen Familienmitglieder bei Rechtsstreitigkeiten wie Scheidungen und Unterhaltsansprüchen und bieten Hilfeleistungen bei Partnerschafts- und Familienproblemen an, z.B. bei Fragen zur Erziehung. Zudem begleiten SozialarbeiterInnen MigrantInnen und AsylwerberInnen in ihrem Alltag.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit betreuen und beraten SozialarbeiterInnen außerdem suchtkranke Menschen und setzen Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung, z.B. führen sie Informationsveranstaltungen an Schulen durch. Sie unterstützen Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, begleiten diese bei der Suche nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten und sind außerdem in der Betreuung von alten Menschen tätig. Weiters beraten SozialarbeiterInnen Inhaftierte und begleiten Haftentlassene bei der gesellschaftlichen Wiedereingliederung.

SozialarbeiterInnen betreuen und beraten auch Obdachlose, z.B. bei der Wohnungsfindung. Im Rahmen der mobilen Sozialarbeit unterstützen sie Menschen, die ihre Nächte beispielsweise in Parks, auf der Straße oder auf Bahnhöfen verbringen, und beraten Drogen- und Alkoholabhängige. Außerdem lenken SozialarbeiterInnen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und Politik auf gesellschaftliche Problemlagen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • KlientInnen beraten
  • Konflikte schlichten und lösen
  • Projekte in Jugendzentren planen
  • Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisieren
  • Suchtkranke Menschen begleiten
  • Familien bei Rechtsstreitigkeiten unterstützen
  • Bewährungshilfe leisten
  • Gutachten für Gerichte …
Ein Sozialarbeiter berät einen Klienten.
© AMS / Chloe Potter
Ein Sozialarbeit berät seinen Klienten vor einem Verhandlungssaal.
© AMS / Chloe Potter
Ein Sozialarbeiter betritt mit seinem Klienten das Gebäude des Landesgerichts für Strafsachen in Wien.
© AMS / Chloe Potter
Eine Sozialarbeiterin mit Torwarthandschuhen spielt Fußball.
© AMS / Chloe Potter
Auf dem Bild ist eine Gruppe von Menschen zu sehen, darunter eine Sozialarbeiterin, die einen Hund an der Leine führt.
© AMS / Chloe Potter
Auf dem Bild ist eine Sozialarbeiterin zu sehen, die mit KlientInnen an einem Tisch Karten spielt.
© AMS / Chloe Potter
Ein Sozialarbeiter sitzt mit einer Gruppe von SchülerInnen in einer gemütlichen Lernumgebung und diskutiert.
© AMS / Chloe Potter
Ein Sozialarbeiter arbeitet mit SchülerInnen und verwendet dazu Karten.
© AMS / Chloe Potter
Soziale Arbeit_01
© AMS / Das Medienstudio
SozialarbeiterIn_01
© AMS / Das Medienstudio
SozialarbeiterIn_02
© AMS / Das Medienstudio
  • Ausbildung zum/r Lebens- und Sozialberater/in mit Schwerpunkt Halt gebender Erziehung und Kommunikation und im Anschluss Festhaltetherapie nach Prekop
    Ziele:
    Gewerbeschein zum Lebens- und Sozialberater bzw. Festhaltetherapeuten nach Prekop
    Zielgruppe:
    Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung (vom Gesetzgeber vorgeschrieben) ab 24 Jahre, Pädagogen, Soziologen, Sozialarbeiter, Volksschullehrer, etc.
    Voraussetzungen:
    Eignung durch Aufnahme im Rahmen eines Auswählseminars (siehe Termine auf der Website), bzw. Interesse für Menschen und deren Entwicklung. Liebe zu den Mitmenschen, vor allem zu Kindern!

    Institut:
    Herz&Halt e.V.

    Wo:
    Wien

  • Anwendungsbereiche der Mediation Entwicklung der Mediation Rechtsstrukturen und Fachbegriffe rund um das Thema Mediation Mediation in der österreichischen Rechtslandschaft Rechtsthemen im Umfeld von Ehe, Familie und Kindschaft Familienmediation Spezifika der Anwendungsbereiche (typische Themen, Rollen, Werte, Kontexte) Mediation im wirtschaftlichen Umfeld Ökonomische Fachbegriffe und Zusammenhänge Mediation im Umfeld von Immobilien Mietrecht Interkulturelle Mediation Schulmediation Prozess-Aspekte der Mediation in den Anwendungsbereichen
    Zielgruppe:
    Zielgruppe Der Zertifikatskurs "Anwendungsbereiche der Mediation" richtet sich an alle Personen, die im Bereich Coaching und Training tätig sind, weiters an Mediatoren und Mitarbeiter in psychosozialen Berufen sowie an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Ärzte, Pflegepersonal, Psychotherapeuten und Lehrer, die ihr Wissen auffrischen bzw. erweitern wollen. Der Zertifikatskurs ist als Fernlehrmodul bestens geeignet, neben Beruf und Familie Fort- und Weiterbildungsverpflichtungen zu erfüllen.
    Voraussetzungen:
    Ausbildungsziele Ziel dieses Moduls ist es, dass die Teilnehmer/innen die rechtlichen und inhaltlichen Besonderheiten der verbreitetsten Anwendungsbereiche der Mediation kennen, um sie anhand konkreter Themen in den genannten Anwendungsbereichen praktisch berücksichtigen zu können. Darüber hinaus kennen sie die ökonomischen Anforderungen an den Beruf als Mediator/Mediatorin.

    Institut:
    ÖKZ Unternehmensberatungs GmbH

    Wo:
    Grazerstraße 41 2700 Wiener Neustadt

  • Im Modul "Kommunikation und Interaktion" erkunden und entdecken Sie wie Menschen miteinander kommunizieren und wie wir die Kommunikation auf professionelle Art und Weise konstruktiv und zielorientiert beeinflussen können. Grundlagen der Kommunikation Sprachliche Störungen Interaktion und Beziehung Interaktions-Methoden Verhandeln Moderations-Techniken
    Ziele:
    Ausbildungsziele Ziel dieses Zertifikatskurses ist es, dass die Teilnehmer/innen auf Basis des Persönlichkeits- und Gruppenanalyse-Know-hows und des vertieften Wissens über professionelle Kommunikation und Interaktion Gespräche unter homogener Einbeziehung aller Beteiligten zielorientiert und allparteilich lenken und leiten können.
    Zielgruppe:
    Zielgruppe Der Zertifikatskurs "Kommunikation und Interaktion" richtet sich an alle Personen, die im Bereich Coaching und Training tätig sind, weiters an Mediatoren und Mitarbeiter in psychosozialen Berufen sowie an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Ärzte, Pflegepersonal, Psychotherapeuten und Lehrer, die ihr Wissen auffrischen bzw. erweitern wollen. Der Zertifikatskurs ist als Fernlehrmodul bestens geeignet, neben Beruf und Familie Fort- und Weiterbildungsverpflichtungen zu erfüllen.

    Institut:
    ÖKZ Unternehmensberatungs GmbH

    Wo:
    Grazerstraße 41 2700 Wiener Neustadt

  • Konfliktmanagement und Mediation Strukturen von Konflikten Konfliktbehandlung Einstellungen – der Schlüssel erfolgreichen Konfliktmanagements Der Mensch als Blackbox Konfliktdiagnose Konfliktparteien und typische Konfliktverläufe, Formen der Eskalation Methoden und Techniken der Deeskalation und Konfliktlösung Rechtliche Grundlagen der Mediation in Österreich Möglichkeiten und Grenzen von Konfliktmanagement und Mediation im wirtschaftlichen Kontext
    Ziele:
    Ausbildungsziele Ziel des Moduls ist es, dass die Studierenden Konflikte in ihren Ausprägungen analysieren können und daraus spezifisch geeignete Methoden und Techniken für eine konstruktive Deeskalation bzw. Lösung ableiten und (außerhalb des gesetzlichen Rahmens der Mediation in Österreich) nutzen können. Sie kennen die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der Mediation in Österreich.
    Zielgruppe:
    Zielgruppe Der Zertifikatskurs "Konfliktmanagement und Mediation" richtet sich an Mediatoren und Mitarbeiter in psychosozialen Berufen sowie an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Ärzte, Pflegepersonal, Psychotherapeuten und Lehrer, die ihr Wissen auffrischen bzw. erweitern wollen. Der Zertifikatskurs ist als Fernlehrmodul bestens geeignet, neben Beruf und Familie Fort- und Weiterbildungsverpflichtungen zu erfüllen.

    Institut:
    ÖKZ Unternehmensberatungs GmbH

    Wo:
    Grazerstraße 41 2700 Wiener Neustadt

  • Im Modul "Persönlichkeitsmodelle und -dynamiken" erkunden und entdecken Sie die Entwicklung der Persönlichkeitsmodelle die modellhafte Abbildung der Identität von Menschen und Organisationen und Veränderungsprozesse von Menschen in kleinen, mittleren und großen Gruppen.
    Ziele:
    Ausbildungsziele Die im Zertifikatskurs vorgestellten Modelle werden Ihnen dazu dienen, menschliches Denken und Verhalten in unterschiedlichen Situationen und Kontexten zu deuten und mit guter Wahrscheinlichkeit zu prognostizieren. Dieses Wissen ist die Basis für alle Formen professioneller Kommunikation, da es Ihnen Hinweise gibt, wie Sie selbst zu denken und sich zu verhalten haben, um effektiv, effizient und zielorientiert zu kommunizieren.
    Zielgruppe:
    Zielgruppe Der Zertifikatskurs richtet sich an alle Personen, die im Bereich Coaching und Training tätig sind, weiters an Mediatoren und Mitarbeiter in psychosozialen Berufen sowie an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Ärzte, Pflegepersonal, Psychotherapeuten und Lehrer, die ihr Wissen auffrischen bzw. erweitern wollen. Der Zertifikatskurs ist als Fernlehrmodul bestens geeignet, neben Beruf und Familie Fort- und Weiterbildungsverpflichtungen zu erfüllen.

    Institut:
    ÖKZ Unternehmensberatungs GmbH

    Wo:
    Grazerstraße 41 2700 Wiener Neustadt

  • Supervision Die Studierenden lernen system-theoretische Grundlagen Modelle, Techniken, Ausprägungen und Anwendungsgebiete der Supervision Schlüsselelemente supervisorischen Denkens und Handelns zwischen Coaching und Supervision zu unterscheiden und beide Zugänge zur Veränderungsarbeit kombinieren Möglichkeiten und Grenzen der supervisorischen Veränderungsarbeit diagnostizieren und kommunizieren.
    Ziele:
    Ausbildungsziele Ziel des Moduls ist es, dass die Studierenden Supervision als Zugang zu Veränderungsarbeit mit ihren Grundlagen, Modellen Techniken, Ausprägungen und Anwendungsgebieten kennen und als methodische Ergänzung zum Coaching nützen können und Supervision an sich als starkes Beratungsformat kennen lernen.
    Zielgruppe:
    Zielgruppe Der Zertifikatskurs Supervision richtet sich als „Vertiefungsmodul“ zw. „Erweiterungsmodul“ an Mediatoren und Mitarbeiter in psychosozialen Berufen sowie an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Ärzte, Pflegepersonal, Psychotherapeuten und Lehrer, die ihr Wissen auffrischen bzw. erweitern wollen. Der Zertifikatskurs ist als Fernlehrmodul bestens geeignet, neben Beruf und Familie Fort- und Weiterbildungsverpflichtungen zu erfüllen.

    Institut:
    ÖKZ Unternehmensberatungs GmbH

    Wo:
    Grazerstraße 41 2700 Wiener Neustadt

  • Sozialpädagogisches DaF-Einzeltraining Intensive sprachliche Vorbereitung auf eine Tätigkeit oder Weiterbildung im Bereich der Wiener Jugendarbeit. Termine, Kursumfang und Programm individuell und nach Vereinbarung;
    Ziele:
    Vorbereitung auf eine Tätigkeit oder Weiterbildung im Bereich der Wiener Jugendarbeit
    Zielgruppe:
    Sozialpädagog:innen; Sozialarbeiter:innen
    Voraussetzungen:
    Sprachniveau B1+/B2; Einstieg jederzeit möglich

    Institut:
    viennAventura. coach

    Wo:
    Degengasse 57/14 1160 Wien

  • Berufsbegleitender „Universitätslehrgang Beratungswissenschaften und Management sozialer Systeme“ mit Studienschwerpunkt „Psychotraumatologie & Resilienz“. Aus- und Weiterbildung in Traumaarbeit und Traumatherapie. Pädagogische, beraterische und psychotherapeutische Interventionen zur Unterstützung von Menschen nach Traumaerfahrungen und Katastrophenereignissen. Psychotraumatologie handelt von seelischen Verletzungen, die als Folge von besonders belastenden Erlebnissen, verbunden mit höchster Bedrohung nach Katastrophen, Unfällen, Gewalttaten, Kriegshandlungen, politischer Verfolgung, Gefangenschaft, Folter; körperlichen, seelischen und sexuellen Misshandlungen, etc. entstanden sind. Sie stellt nützliche Interventionsmethoden zur Prävention, Behandlung und Integration von Traumaerfahrungen zur Verfügung. Die fachlichen Interventionen der Traumaberatung und –therapie stellen neue und effiziente Hilfestellungen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und die HelferInnen zur Verfügung. Damit können Menschen dort erreicht werden, wo herkömmliche Interventionen fehlschlagen. Resilienz meint die Widerstandskraft eines Menschen gegenüber traumatisierenden Erfahrungen und stellt ein Konzept zur Krisen- und Katastrophenbewältigung dar. Schwierige und verletzende Lebenserfahrungen führen nicht bei allen Menschen zu psychischen Störungen, weil deren Vulnerabilität unterschiedlich ausgeprägt ist. Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, auf wechselnde belastende Ereignisse (z. B. Gewalterfahrungen, schwere Erkrankungen, Tod von Angehörigen) flexibel zu reagieren, ihre Handlungsfähigkeit zu bewahren und Krisen zu ertragen, ohne Traumata zu erleiden. Der Resilienzbegriff rückt das Gesundheitsziel ins Zentrum der Beratung und ist für die psychosoziale Arbeit und für die Psychotherapie von großer Bedeutung, weil hier nach bestehenden Ressourcen bei Ratsuchenden gesucht und darauf aufgebaut wird. Resilienzarbeit zielt darauf ab, die Widerstands- und Regenerationsfähigkeit von Personen und gesellschaftlichen Systemen wiederherzustellen bzw. zu erhöhen. Der Universitätslehrgang kann mit der universitären Bezeichnung „Akademische/r Trauma- und ResilienzberaterIn“ oder „Akademische/r TraumatherapeutIn und ResilienzberaterIn1“ und mit dem akademischen Grad „Master of Arts – M. A. (Psychotraumatologie & Resilienz)“ abgeschlossen werden.
    Ziele:
    Der Universitätslehrgang vermittelt professionelles Verständnis und spezielle Beratungsmethoden für die Arbeit mit Menschen, die unter Traumata, Traumafolgen, erhöhter Vulnerabilität und Resilienzeinbrüchen leiden. Weitere Details siehe Homepage.
    Zielgruppe:
    PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, MedizinerInnen, JuristInnen, LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, BeraterInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PädagogInnen, MediatorInnen, SupervisorInnen, etc.
    Voraussetzungen:
    Studium oder Berufsausbildung und Nachweis von Berufserfahrung (siehe Zielgruppen).
  • Präsenztraining u/o eLearning: Fachsprachliche Prüfungsvorbereitung auf die Rechtskundeprüfung der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Wien (MA 11) aus dem Bereich Sozialarbeit / Sozialpädagogik Inhalte: * Erwerb eines juristischen und sozialwissenschaftlichen Basiswortschatzes sowie von Begriffsdefinitionen im Fachbereich Sozialpädagogik und Sozialarbeit * Bearbeitung des Prüfungsstoffs (u.a. zu folgenden Themen Politisches/Soziales System Österreichs, Kinder- und Jugendrechte, Kinder- und Jugendhilfe (u.a.. Erziehungshilfen), Wiener Jugendschutzgesetz, Österreichisches Familienrecht (insbesondere Obsorge NEU, Kontaktrecht, Außerstreitverfahren) * Bearbeitung ausgewählter Themen der Mittel- und Oberstufengrammatik
    Zielgruppe:
    Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen
    Voraussetzungen:
    Sprachniveau B2, Einstufung (kostenlos) und Erstgespräch erforderlich

    Institut:
    viennAventura. coach

    Wo:
    Degengasse 57/14 1160 Wien

  • Falldokumentation anhand des kybernetischen Regelkreises, Unterscheidung von beobachtbarem Verhalten und erfahrungsgebundenem Deuten Formulierung, Inhalt und Form von Berichten Beschreibungen, Bewertungen und Interpretationen Umgang mit Werten, Normen und eigenen Denkmodellen Ressourcen und defizitorietnierte Sprache Datenschutz und Informationspflicht
    Ziele:
    praxisorientierter Fallbericht, Berichtwesen als Qualitätssicherung,
    Zielgruppe:
    BehindertenbetreuerIn, Sozialpädagogen, SozialarbeiterIn, Interessierte
    Voraussetzungen:
    Tätigkeit in der Sozialarbeit, soz.pädagogischen -, Behindertenarbeit

    Institut:
    DSA/DGKS Manuela Kotz

    Wo:
    ibsc - Semianrzentrum Fasangasse 25/ 2.Stock (ohne Lift)

  • 10 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Aufgeschlossenheit
  • Beobachtungsgabe
  • Deeskalationskompetenz
  • Diskretion
  • 1
    • Geduld
  • 1
    • Soziales Engagement
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • Psychische Belastbarkeit
  • 1
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • 14 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Sonn- und Feiertagsdienst
  • Betreuung von Drogenabhängigen
  • Betreuung von geflüchteten Menschen
  • Betreuung von Jugendlichen
  • Betreuung von Langzeitarbeitslosen
  • Betreuung von Wohnungslosen
  • Betreuungsdokumentation
  • Case Management in der Sozialarbeit
  • Freizeitpädagogik
  • Psychologische Krisenintervention
  • Soziale Anamnese
  • Sozialpädagogische Beratung
  • Street work
  • Suchtberatung
Ein Sozialarbeiter berät einen Klienten.
© AMS / Chloe Potter
Ein Sozialarbeit berät seinen Klienten vor einem Verhandlungssaal.
© AMS / Chloe Potter
Ein Sozialarbeiter betritt mit seinem Klienten das Gebäude des Landesgerichts für Strafsachen in Wien.
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Eine Sozialarbeiterin mit Torwarthandschuhen spielt Fußball.
© AMS / Chloe Potter
Auf dem Bild ist eine Gruppe von Menschen zu sehen, darunter eine Sozialarbeiterin, die einen Hund an der Leine führt.
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Auf dem Bild ist eine Sozialarbeiterin zu sehen, die mit KlientInnen an einem Tisch Karten spielt.
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Ein Sozialarbeiter sitzt mit einer Gruppe von SchülerInnen in einer gemütlichen Lernumgebung und diskutiert.
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Ein Sozialarbeiter arbeitet mit SchülerInnen und verwendet dazu Karten.
© AMS / Chloe Potter
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SozialarbeiterIn_02
© AMS / Das Medienstudio