WerkstofftechnikerIn (mit MODULEN)

Berufsbereiche: Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel, Kunststoffe / Maschinenbau, Kfz, Metall / Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 Jahre. Bei Absolvierung des Spezialmoduls: 3 1/2 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 2.070,- bis € 2.160,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Der Beruf der WerkstofftechnikerInnen stellt hohe Ansprüche an das Theorie-Wissen und erfordert sehr guter Kenntnisse in Mathematik und Physik. Der Aufgabenbereich ist äußert vielfältig und umfasst die Ermittlung von Werkstoffkennziffern und Werkstoffeigenschaften (z.B. Zugfestigkeit, Streckgrenze, Bruchdehnung, Härte, Hitze- und Kältebeständigkeit usw.). WerkstofftechnikerInnen wenden verschiedene Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen die verschiedenen Werkstoffe mit Hilfe von speziellen Apparaten. Ein anderer wichtiger Bereich ist die Metallographie. Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen oder Ultraschall untersuchen sie die Struktur der Metalle, um mögliche Fehler festzustellen. Auf Grund dieser Untersuchungen kann genau gesagt werden, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach Belastung verhalten müssen, was einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz darstellt. Zunehmende Bedeutung gewinnt die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Dabei müssen viele fertige Bauteile auch auf innere Fehler überprüft werden (z.B. in der Flugtechnik). Dazu werden die Teile mit Röntgen- oder Gammastrahlen durchleuchtet (ähnlich wie beim Röntgenarzt) oder mit Ultraschall geprüft. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Verfahren (magnetische, induktive usw.).


Spezialmodul "Wärmebehandlung":
Die Wärmebehandlung verbessert die Festigkeit, Zähigkeit oder Härte von Werkstücken aus Stahl, Gusseisen, Bunt- und Leichtmetallen durch verschiedene Wärmebehandlungsmethoden wie Glühbehandlung, Salzbadtechnologie, Schutzgas- und Vakuumanlagen, Schutzgasaufkohlen und Einsatzhärten, Carbonitrieren, Randschichthärten (z.B. Induktivhärten) oder Vergüten. Dabei ist eine regelmäßige Kontrolle der Qualität der bearbeiteten Werkstücke mit verschiedenen Messgeräten (Oberflächenprüfung, Härteprüfung und -messung) und Verfahren zur Werkstoffanalyse erforderlich. Die Härtung mit Wärmebehandlungstechniken erfolgt vor allem bei Stahlteilen und Blechen, Motor- und Getriebebestandteilen (z.B. Zahnräder), Maschinenteilen (z.B. Bohrer) und Werkzeugen (z.B. Meißel) sowie bei Haushaltsgeräten aus Eisen und Stahl (z.B. Messer oder Scheren).

Der Beruf der WerkstofftechnikerInnen stellt hohe Ansprüche an das Theorie-Wissen und erfordert sehr guter Kenntnisse in Mathematik und Physik. Der Aufgabenbereich ist äußert vielfältig und umfasst die Ermittlung von Werkstoffkennziffern und Werkstoffeigenschaften (z.B. Zugfestigkeit, Streckgrenze, Bruchdehnung, Härte, Hitze- und Kältebeständigkeit usw.). WerkstofftechnikerInnen wenden verschiedene Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen die verschiedenen Werkstoffe mit Hilfe von speziellen Apparaten. Ein anderer wichtiger Bereich ist die Metallographie. Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen oder Ultraschall untersuchen sie die Struktur der Metalle, um mögliche Fehler festzustellen. Auf Grund dieser Untersuchungen kann genau gesagt werden, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach Belastung verhalten müssen, was einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz darstellt. Zunehmende Bedeutung gewinnt die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Dabei müssen viele fertige Bauteile auch auf innere Fehler überprüft werden (z.B. in der Flugtechnik). Dazu werden die Teile mit Röntgen- oder Gammastrahlen durchleuchtet (ähnlich wie beim Röntgenarzt) oder mit Ultraschall geprüft. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Verfahren (magnetische, induktive usw.).


Spezialmodul "Wärmebehandlung":
Die Wärmebehandlung verbessert die Festigkeit, Zähigkeit oder Härte von Werkstücken aus Stahl, Gusseisen, Bunt- und Leichtmetallen durch verschiedene Wärmebehandlungsmethoden wie Glühbehandlung, Salzbadtechnologie, Schutzgas- und Vakuumanlagen, Schutzgasaufkohlen und Einsatzhärten, Carbonitrieren, Randschichthärten (z.B. Induktivhärten) oder Vergüten. Dabei ist eine regelmäßige Kontrolle der Qualität der bearbeiteten Werkstücke mit verschiedenen Messgeräten (Oberflächenprüfung, Härteprüfung und -messung) und Verfahren zur Werkstoffanalyse erforderlich. Die Härtung mit Wärmebehandlungstechniken erfolgt vor allem bei Stahlteilen und Blechen, Motor- und Getriebebestandteilen (z.B. Zahnräder), Maschinenteilen (z.B. Bohrer) und Werkzeugen (z.B. Meißel) sowie bei Haushaltsgeräten aus Eisen und Stahl (z.B. Messer oder Scheren).

  • ab 28.07.2021
    Sie erhalten detaillierte Informationen über Ausbildungsziele, Inhalte, Voraussetzungen, organisatorischen Ablauf, Kosten und Fördermöglichkeiten der Ausbildung. Unsere Ausbildungsverantwortlichen stehen Ihnen für Ihre persönlichen Fragen zur Verfügung. Wir bitten Sie um telefonische Anmeldung bei unserer Service-Line unter 05 7270.
    Ziele:
    Bei dieser kostenlosen Informationsveranstaltung präsentieren Ihnen unsere Ausbildungsverantwortlichen die Ausbildungsziele und -inhalte der bfi-Werkmeisterschule Mechatronik, um Ihnen die Entscheidung für Ihre persönliche oder berufliche Aus- und Weiterbildung zu erleichtern.
    Zielgruppe:
    Ein erfolgreicher einschlägiger Lehr- oder Fachschulabschluss in mechatronischen, Mechatronik-nahen, Elektro- oder Metallberufen z. B. MechatronikerIn, KarosseriebautechnikerIn, KonstrukteurIn, KraftfahrzeugtechnikerIn, KraftfahrzeugelektrikerIn, MaschinenbautechnikerIn, MetalltechnikerIn, ProduktionstechnikerIn, ProzessleittechnikerIn, Technische/r ZeichnerIn, UniversalschweißerIn, WerkstofftechnikerIn, WerkzeugbautechnikerIn, ZerspanungstechnikerIn, ElektroanlagentechnikerIn, ElektrobetriebstechnikerIn, ElektroinstallationstechnikerIn, ElektronikerIn etc.
    Voraussetzungen:
    Ein erfolgreicher einschlägiger Lehrabschluss in einem metallverarbeitenden Beruf (FacharbeiterIn) oder positiver Abschluss einer Schule, die den Ersatz einer einschlägigen Lehrabschlussprüfung vermittelt (Fachschule), ist jeweils mit dem entsprechenden Zeugnis nachzuweisen. Weiters sind mindestens 2 Jahre einschlägige Berufspraxis von Vorteil.

    Institut:
    bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark

    Wo:
    Bildungszentrum Graz Süd

    Wann:
    28.07.2021 - 28.07.2021

  • ab 25.08.2021
    Sie erhalten detaillierte Informationen über Ausbildungsziele, Inhalte, Voraussetzungen, organisatorischen Ablauf, Kosten und Fördermöglichkeiten der Ausbildung. Unsere Ausbildungsverantwortlichen stehen Ihnen für Ihre persönlichen Fragen zur Verfügung. Wir bitten Sie um telefonische Anmeldung bei unserer Service-Line unter 05 7270.
    Ziele:
    Bei dieser kostenlosen Informationsveranstaltung präsentieren Ihnen unsere Ausbildungsverantwortlichen die Ausbildungsziele und -inhalte der bfi-Werkmeisterschule Mechatronik, um Ihnen die Entscheidung für Ihre persönliche oder berufliche Aus- und Weiterbildung zu erleichtern.
    Zielgruppe:
    Ein erfolgreicher einschlägiger Lehr- oder Fachschulabschluss in mechatronischen, Mechatronik-nahen, Elektro- oder Metallberufen z. B. MechatronikerIn, KarosseriebautechnikerIn, KonstrukteurIn, KraftfahrzeugtechnikerIn, KraftfahrzeugelektrikerIn, MaschinenbautechnikerIn, MetalltechnikerIn, ProduktionstechnikerIn, ProzessleittechnikerIn, Technische/r ZeichnerIn, UniversalschweißerIn, WerkstofftechnikerIn, WerkzeugbautechnikerIn, ZerspanungstechnikerIn, ElektroanlagentechnikerIn, ElektrobetriebstechnikerIn, ElektroinstallationstechnikerIn, ElektronikerIn etc.
    Voraussetzungen:
    Ein erfolgreicher einschlägiger Lehrabschluss in einem metallverarbeitenden Beruf (FacharbeiterIn) oder positiver Abschluss einer Schule, die den Ersatz einer einschlägigen Lehrabschlussprüfung vermittelt (Fachschule), ist jeweils mit dem entsprechenden Zeugnis nachzuweisen. Weiters sind mindestens 2 Jahre einschlägige Berufspraxis von Vorteil.

    Institut:
    bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark

    Wo:
    Bildungszentrum Köflach

    Wann:
    25.08.2021 - 25.08.2021

  • ab 17.09.2021
    Angewandte Mathematik, naturwissenschaftliche Grundlagen, angewandte Informatik, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, Mechanik, Mechatronik, Fertigungstechnik, Elektronik und Digitaltechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Maschinen und Anlagen, elektrische Maschinen und Anlagen, Laboratorium für Mechatronik, Qualitätsmanagement, Umwelttechnik und -management, Wirtschaft und Recht, Mitarbeiter/innenführung und -ausbildung, Kommunikation und Schriftverkehr, Religion, Projektarbeit und Abschlussprüfung.
    Ziele:
    Sie erwerben den Werkmeisterbrief für Mechatronik.
    Zielgruppe:
    Personen mit Lehr- oder Fachschulabschluss in Mechatronik oder in artverwandten Berufen. Absolvent/innen einer Lehrabschlussprüfung in den Berufen wie z.B. Mechatroniker/in, Anlagenelektriker/in, Baumaschinentechniker/in, Drechsler/in, Dreher/in, Former/in und Gießer/in, Hüttenwerkschlosser/in, Karosseriebautechniker/in, Konstrukteur/in, Kraftfahrzeugtechniker/in, Kupferschmied/in, Luftfahrzeugtechniker/in, Mechatroniker/in, Maschinenbautechniker/in, Maschinenfertigungstechniker/in, Maschinenmechaniker/in, Metallbearbeiter/in, Metalldesigner/in, Metalltechniker/in, Präzisionswerkzeugschleiftechniker/in, Produktionstechniker/in, Prozessleittechniker/in, Spengler/in, Technische/r Zeichner/in, Universalschweißer/in, Werkstofftechniker/in, Werkzeugbautechniker/in, Werkzeugmaschineur/in, Werkzeugmechaniker/in, Zerspannungstechniker/in, Anlagenelektriker/in, Elektroanlagentechniker/in, Elektrobetriebstechniker/in, Elektroenergietechniker/in, Elektroinstallationstechniker/in, Elektromaschinentechniker/in, Elektroniker/in, Kraftfahrzeugelektriker/in.
    Voraussetzungen:
    Lehr- oder Fachschulabschluss in Mechatronik oder in artverwandten Berufen.

    Institut:
    Berufsförderungsinstitut (BFI) - Salzburg

    Wo:
    BFI Salzburg

    Wann:
    17.09.2021 - 07.07.2023

  • ab 22.09.2021
    Mit diesem Kurs trainieren Sie kurz vor der Lehrabschlussprüfung optimal für Ihre praktische und theoretische Prüfung.

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    22.09.2021 - 23.09.2021

  • ab 17.01.2022
    Sie erfahren, wie Sie sich auf die Lehrabschlussprüfung zum Werkstofftechniker vorbereiten und sich als aktiver Materialprüfer und Werkstofftechniker weiterbilden können. Auch werden alle Informationen zu Förderungen, zur stressfreien Nächtigung im WIFI-Hotel und organisatorische Details zu den Kurs- und Seminarangeboten erklärt.

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    17.01.2022 - 17.01.2022

  • ab 02.02.2022
    Mit diesem Kurs trainieren Sie kurz vor der Lehrabschlussprüfung optimal für Ihre praktische und theoretische Prüfung.

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    02.02.2022 - 03.02.2022

  • ab 08.02.2022
    Hier qualifizieren Sie sich für die außerordentliche Lehrabschlussprüfung zum Werkstofftechniker. Neben dem speziellen Fachbereich der Werkstoffkunde und den praktischen Laborübungen lernen Sie auch Fachrechnen und Fachzeichnen. Im Anschluss an den Lehrgang absolvieren Sie die Lehrabschlussprüfung. Eine ergänzende Berufspraxis im Metallbereich erleichtert die Prüfung.

    Institut:
    WIFI OÖ (Linz)

    Wo:
    WIFI Wienerstraße 150, 4020 Linz

    Wann:
    08.02.2022 - 04.10.2022

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • 1
    • Genauigkeit
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Personalverantwortung
  • Projektmanagement-Kenntnisse
  • Technische Schadensanalyse
  • Durchführung von Laborversuchen
  • Durchführung von Messungen und Tests
  • EDV-Auswertung von Laborversuchen
  • Erstellung von Versuchsprogrammen
  • Materialprüfung
  • Messtechnik
  • Protokollierung von Laborversuchen
  • Qualitätskontrolle
  • Technische Qualitätskontrolle
  • Werkstoffanalysen