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StempelerzeugerIn und FlexografIn

Berufsbereiche: Grafik, Druck, Papier und Fotografie
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: ∅ Einstiegsgehalt: € 1.690,- bis € 1.740,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Berufsbeschreibung

StempelerzeugerInnen und FlexografInnen stellen Gummistempel und Flexoklischees (Druckformen aus Kunststoff, die zum Bedrucken von Papiersäcken, Holz usw. dienen) her. Ihre wichtigsten Erzeugnisse sind Stempel für den Bürobedarf, Namensstempel, Datumsstempel oder Firmenstempel. Bei der Herstellung eines Stempels wählen die StempelerzeugerInnen und FlexografInnen zunächst die der Vorlage (z.B. vom Kunden angefertigte Skizze) entsprechende Schriftart und Drucktype aus und setzen den Text. Den Stempelsatz führen sie bei runden und ovalen Stempeln im Handsatzverfahren mit Buchdrucklettern, bei geradzeiligen Stempeln im Fotosatzverfahren durch. Beim Setzen des Stempeltextes im Fotosatzverfahren geben sie zunächst den Text über ein Texterfassungsgerät, das mit einer schreibmaschinenähnlichen Tastatur ausgestattet ist, in einen Datenträger ein. Mit der Fotosatzanlage übertragen sie den Text vom Datenträger auf eine Folie und stellen dadurch einen kopierfähigen Film her. Diesen Film übertragen sie im fotografischen Verfahren auf eine chemisch vorbehandelte, lichtempfindliche Kunststoffplatte, wobei belichtete Stellen der Kunststoffplatte aushärten. Die unbelichteten Stellen waschen sie in einer Auswaschmaschine mit einer Lösung aus Seife und Wasser aus. Den im Hand- oder Fotosatzverfahren hergestellten Stempelsatz prägen sie in eine Matrizenmasse (erwärmte Kunststoffplatte) ein. Nach dem Abkühlen und Erhärten der Matrize legen sie diese unter eine Rohgummiplatte, die sie mit einer Vulkanisierungspresse in die ausgeformte Matrize pressen ("Vulkanisieren"); beim Vulkanisieren wird der Kautschuk der Rohgummiplatte mit Hilfe von Schwefel in Gummi umgewandelt. Die einzelnen Stempeltexte schneiden sie sodann mit einer Schere aus der Gummiplatte aus und kleben sie auf einen Stempelhalter. Bei der Herstellung von Flexoklischees gehen die StempelerzeugerInnen und FlexografInnen ähnlich vor wie bei der Herstellung eines Stempels, verwenden allerdings Spezialgummis, die als Druckform für das maschinelle Bedrucken verschiedener Materialien geeignet sind. In einigen Betrieben werden heute anstelle der Fotosatzmaschine bereits elektronische Bild- und Textverarbeitungsgeräte verwendet ("Desktop-Publishing"), wobei Texte, Bilder und Symbole auf einem Computerbildschirm gestaltet werden können. Die StempelerzeugerInnen und FlexografInnen führen auch die Kundenberatung durch und erstellen für diesen Zweck Musterbücher, in denen die im Betrieb vorhandenen Schriftarten sowie verschiedene Stempelentwürfe enthalten sind.

StempelerzeugerInnen und FlexografInnen stellen Gummistempel und Flexoklischees (Druckformen aus Kunststoff, die zum Bedrucken von Papiersäcken, Holz usw. dienen) her. Ihre wichtigsten Erzeugnisse sind Stempel für den Bürobedarf, Namensstempel, Datumsstempel oder Firmenstempel. Bei der Herstellung eines Stempels wählen die StempelerzeugerInnen und FlexografInnen zunächst die der Vorlage (z.B. vom Kunden angefertigte Skizze) entsprechende Schriftart und Drucktype aus und setzen den Text. Den Stempelsatz führen sie bei runden und ovalen Stempeln im Handsatzverfahren mit Buchdrucklettern, bei geradzeiligen Stempeln im Fotosatzverfahren durch. Beim Setzen des Stempeltextes im Fotosatzverfahren geben sie zunächst den Text über ein Texterfassungsgerät, das mit einer schreibmaschinenähnlichen Tastatur ausgestattet ist, in einen Datenträger ein. Mit der Fotosatzanlage übertragen sie den Text vom Datenträger auf eine Folie und stellen dadurch einen kopierfähigen Film her. Diesen Film übertragen sie im fotografischen Verfahren auf eine chemisch vorbehandelte, lichtempfindliche Kunststoffplatte, wobei belichtete Stellen der Kunststoffplatte aushärten. Die unbelichteten Stellen waschen sie in einer Auswaschmaschine mit einer Lösung aus Seife und Wasser aus. Den im Hand- oder Fotosatzverfahren hergestellten Stempelsatz prägen sie in eine Matrizenmasse (erwärmte Kunststoffplatte) ein. Nach dem Abkühlen und Erhärten der Matrize legen sie diese unter eine Rohgummiplatte, die sie mit einer Vulkanisierungspresse in die ausgeformte Matrize pressen ("Vulkanisieren"); beim Vulkanisieren wird der Kautschuk der Rohgummiplatte mit Hilfe von Schwefel in Gummi umgewandelt. Die einzelnen Stempeltexte schneiden sie sodann mit einer Schere aus der Gummiplatte aus und kleben sie auf einen Stempelhalter. Bei der Herstellung von Flexoklischees gehen die StempelerzeugerInnen und FlexografInnen ähnlich vor wie bei der Herstellung eines Stempels, verwenden allerdings Spezialgummis, die als Druckform für das maschinelle Bedrucken verschiedener Materialien geeignet sind. In einigen Betrieben werden heute anstelle der Fotosatzmaschine bereits elektronische Bild- und Textverarbeitungsgeräte verwendet ("Desktop-Publishing"), wobei Texte, Bilder und Symbole auf einem Computerb ...

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • 1
    • Genauigkeit
  • 16 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Adobe Acrobat
  • Auftragsabwicklung
  • Bedienung von Heidelberger Druckmaschinen
  • Bildbearbeitung
  • Digitaldruck
  • Digitale Druckvorstufe
  • Drucküberwachung und Qualitätskontrolle
  • Einrichten von Druckmaschinen
  • Einrichten von Maschinen und Anlagen
  • Farbvorbereitung
  • Grafik-Software
  • Herstellung von Siebdruckformen
  • Kunststoffdruck
  • Offsetdruck
  • Rotationsdruck
  • Technische Überwachung von Maschinen und Anlagen